Presse 2019

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Presse 20192019-02-13T21:05:47+00:00

Februar 2019

Gesamtschule St.Tönis: Ein neuer Name für das Schülercafé

Der Pausentreff der Rupert-Neudeck-Gesamtschule im Kirchenfeld heißt nun „My Café RNG“.

Die Butterbrezeln, Käsebrötchen, Croissants, knusprigen Baguettes und süßen Donuts, die „Schüler für Schüler“ jeden Tag frisch über die Café-Theke reichen, schmecken immer noch gleich gut. Daran ändert der neue Name „MyCaféRNG“ am Standort Kirchenfeld der Rupert-Neudeck-Gesamtschule nichts. Das „Café Leonardo“, 2011 von der Realschule ins Leben gerufen, ist nun Geschichte. Aber nur dem Namen nach. Die Idee der Schülergenossenschaft, seit 2012 mit dem Partner Volksbank an der Seite, lebt unter der neuen Firmierung fort. Das Motto bleibt Verantwortung: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“

Andreas Kaiser, Leiter der Gesamtschule, ist seit Donnerstag Genossenschaftsmitglied. Zehn Anteile à drei Euro hat er gezeichnet. Er gehört nun zu den rund 100 Mitgliedern, die die Schülergenossenschaft zählt. Zu zwei Dritteln sind es Schüler.

Elf Schüler machen bei der Organisation zurzeit mit

Das Café und seine Mannschaft wird von der ersten Minute an von Lehrerin Christiane Küsters betreut. Sie kann sich zurzeit auf eine Stamm-Mannschaft von elf Schülern verlassen, die das Café in allen Pausen besetzen, an der Ausgabetheke und im Hintergrund organisatorisch mithelfen. Pia Langel gehört dazu. „Ich übernehme acht Schichten in der Woche.“ Für den großen Hunger, für Naschkatzen oder Schüler, die nach dem Unterricht Hunger haben.

Um Pia und die anderen Schüler zu entlasten, wird in der kommenden Woche noch einmal gezielt in der Stufe acht und neun um neue, aktive Genossenschaftskollegen geworben. „So bin ich im vergangenen Sommer auch dazu gekommen“, sagt Simon Pappenecker. Alle Schüler und Lehrer der RNG dürfen Mitglied der Schülergenossenschaft werden. Wer sich dazu entschließt, lernt Antonios Sidiropoulos kennen. Er wickelt alle Formalitäten der Neuzugänge ab. Jeder Mitgliedsbeitrag erhöht das Eigenkapital.

Wer will, kann sich über diesen Anteilskauf hinaus, der einen dazu berechtigt, an der jährlichen Mitgliederversammlung teilzunehmen und bei wichtigen Entscheidungen ein Wörtchen mitzureden, in den Abteilungen Wareneinkauf, -ausgabe, Kasse und Buchhaltung mitarbeiten. Selbstverantwortlich, demokratisch und nachhaltig – die Kombination von wirtschaftlichen Grundlagen, Teamgeist und vorausschauender Planung in Theorie und Praxis gefällt Schulleiter Kaiser an dem Café-Betrieb besonders.

Zweimal pro Woche bereiten Eltern ein Frühstück vor

An jedem Schultag werden den Schülern zehn verschiedene Snacks und Getränke angeboten. „Angeliefert werden sie von unseren Kooperationspartnern Bäckerei Bölte und Hefe van Haag“, sagt Pia. Und wer will, kann für einen warmen Mittags-Imbiss bei Bines Bruzzelstube bestellen. „Das Essen wird dann warm geliefert.“ Jeden Dienstag und Donnerstag bereiten Schulmütter ein gesundes Frühstück vor.

Die Volksbank hat den neuen Namen zum Anlass genommen, in Absprache mit den Schülern einen neuen Flyer drucken zu lassen. Er wird auf der Werbetour gute Dienste leisten, noch einmal erklären, wofür die Schüler stehen. Die Volksbank hat das Café am Standort Kirchenfeld in den Partnerjahren außerdem einmal im Schuljahr mit 1500 Euro gesponsert.

Investitionen stehen zurzeit nicht an. „Das gibt uns die Gelegenheit, noch einmal ein Dankeschön-Wochenende für unsere Schüler, die sich im Café engagieren, zu organisieren“, sagt Christiane Küsters.

Quelle: WZ

Februar 2019

28. April: Viel Vorfreude auf Apfelblütenlauf

Die Vorbereitungen für den fünften Apfelblütenlauf am 28. April laufen bereits. Ab Samstag können sich die Läufer online anmelden. Erwartet werden bis zu 1750 Teilnehmer.

Angefangen hat man 2015 mit 749 Läufern auf zwei Strecken über fünf und zehn Kilometer. Im vergangenen Jahr waren es schon 1500 Läufer. Die Strecken wurden 2018 durch den Verband offiziell vermessen, so dass die Läufe auch in die Wertungen der Sportler aufgenommen werden können. Inzwischen gibt es auch einen Halbmarathon von 21,1 Kilometern. Da der Apfelblütenlauf eine Woche vor dem Düsseldorf-Marathon stattfindet, nutzen viele Läufer den Vorster Event als „Trainingsrunde“. Wie Annica Schüller, sportliche Leiterin des Apfelblütenlaufs, erläutert, hat sich der Blockstart in Intervallen bewährt. Er entlastet die Strecke und ermöglicht, mehr Läufer starten zu lassen. So können sich in diesem Jahr erstmals bis zu 1750 Teilnehmer anmelden.

Aus den Vorjahren weiß man, dass die Sportler auch beim Anmelden schnell sind und die Listen lange vor dem Termin geschlossen werden. Christian Vith von Reiber Marketing empfiehlt daher allen Läufern, die mitmachen wollen, nicht lange zu überlegen, sondern sich schnell anzumelden. Das ist online auf der Seite von Action Medeor (www.medeor.de) möglich; sie wird am Samstag, 2. Februar, freigeschaltet. Offizieller Meldeschluss ist der 31. März. Nachmeldungen vor Ort sind nicht möglich. Jeder erhält bis zum 18. April eine Meldebestätigung per E-Mail. Bürgermeister Thomas Goßen, der die 5-Kilometer-Strecke mitlaufen will, hat bereits mit dem Training angefangen. Bis er zusammen mit Apfelkönigin Melanie I. und Siegfried Thomaßen, Präsident von Action Medeor, am 28. April um 9.30 Uhr den Apfelblütenlauf 2019 eröffnet, ist ja auch noch etwas Zeit.

Ganz neu ist eine Apfelblütenlauf-App, wo live die Standorte und Zeiten der teilnehmenden Läufer zu sehen sind.
Quelle: RP

Februar 2019

Schüler gründeten Genossenschaft: My Café RNG – neuer Name für Pausencafé

Tönisvorst Die Jugendlichen der Rupert-Neudeck-Gesamtschule führen das ehemalige Schülercafé der Realschule im Schulgebäude Kirchenfeld weiter. Das bewährte Konzept der Genossenschaft bleibt erhalten, der Name hat sich geändert.

„Wir bieten zehn verschiedene Sachen an“, erzählt Pia Langel, die Aufsichtsratsvorsitzende der Schülergenossenschaft. Elf Mitarbeiter sorgen dafür, dass in den Pausen Baguettes, Brezel und Käsebrötchen, Croissants, Berliner und Donuts aus den Backstuben der örtlichen Bäckereien in den kleinen Kästen für den Verkauf bereitliegen. Auch Getränke können im Café gekauft werden. Und weil es im Schulgebäude Kirchenfeld keine Mensa gibt, die Schüler aber mitunter auch nachmittags Unterricht haben, bietet „My Café RNG“ in Kooperation mit dem nahegelegenen Imbiss „Bines Brutzelstube“ auf Bestellung auch warme Mahlzeiten an.

Allerdings sei die Arbeit auf zu wenige Schultern verteilt. „Wir brauchen dringend mehr Mitarbeiter aus der Schülerschaft“, sagt Christiane Küsters. Um Werbung für die Mitarbeit zu machen, hat die Volksbank Flyer entworfen und gedruckt. Melanie Thelen und Lukas Frenken übergaben die Flyer bei einem Treffen im Café. Die Schüler verteilen die kleinen Handzettel jetzt an die Klassen 8 und 9, um Nachwuchs für das Pausencafé zu gewinnen, denn viele der Mitarbeiter besuchen zurzeit die Jahrgangsstufe 10, was bedeutet, dass sie im nächsten Schuljahr nicht mehr im Kirchenfeld sein werden: Manche verlassen die Gesamtschule mit dem Real- oder Hauptschulabschluss, andere wechseln in die Oberstufe, die aber im Schulzentrum unterrichtet wird.

Das Schulgebäude Kirchenfeld ist die Dependance der Rupert-Neudeck-Gesamtschule am Schulzentrum. Die Jahrgänge fünf bis sieben und ab dem nächsten Schuljahr auch der erste Jahrgang der Oberstufe werden am Schulzentrum unterrichtet, wo auch das Michael-Ende-Gymnasium beheimatet ist. Die Jahrgänge acht bis zehn der Gesamtschule sind im 450 Meter entfernten Kirchenfeld untergebracht, in dem früher die Hauptschule und später die auslaufende Realschule waren.

Quelle: RP

 

Januar 2019

Mörder haben Angst vor der Leiche

Den Kinderkrimi „Keine Lust auf Mord“ studiert die Theater-AG der Rupert-Neudeck-Gesamtschule Tönisvorst zurzeit ein. Gezeigt wird das lustige Stück am 7. Februar.

Melvin und Cecilia erschrecken sich zu Tode. Da liegt eine Leiche mitten auf der Bühne. Wie kann das sein? Schließlich sind sie die Mörder im Stück, aber sie haben doch noch niemanden umgebracht. Es geht drunter und ­drüber in „Keine Lust auf Mord“, einem Kinderkrimi mit vielen sehr lustigen Szenen, witzigen Dialogen und skurrilen Charakteren, den die Theater-AG der fünften und sechsten Klassen an der Rupert-Neudeck-Gesamtschule Tönisvorst zurzeit einstudiert.

Mitgebracht hat das originelle Stück Freya Tomlinson, die über den Bundesfreiwilligendienst, kurz Bufdi, an die Schule gekommen ist. „Ich bin in England geboren und in London eine Zeit lang zur Schule gegangen“, erzählt die 18-Jährige, die voriges Jahr in Norddeutschland das Abitur abgelegt hat. „Ich habe in diesem Stück selber als Fünftklässlerin an meiner Schule mitgespielt“, erzählt die Jugendliche, die sich darüber freut, dass die heute Zehn- und Elfjährigen noch genauso viel Gefallen daran finden wie sie als Schülerin.

Tatsächlich sind alle 19 Kinder mit großer Begeisterung bei der Sache. Leonie Udaw spielt mit Bravour den Hofnarr, der als „Ersatzleiche“ einspringen muss, weil die eigentliche Leiche Bella (Julia Guletawy) sich in Hamlet (dargestellt von Florian Steinhäuser) verliebt. Überhaupt läuft nichts so, wie es Autorin Anna (gespielt von Maria Monteleone) auf Anweisung der Theaterchefin Steffi (Nathalie Austen) schreiben soll. Neben den Mördern gibt es noch Polizisten (Guiliana Pisu und Jolina Meyer), und mit Jamie Kowalski und Kimberley Büsing treten auch Piraten auf. Alles in allem geht es turbulent zu im Stück, was zu reichlich viel Situationskomik führt.

Für Freya Tomlinson ist die Doppelstunde mit der Theater-AG das „Highlight der Woche“, denn das Herz der jungen Frau schlägt fürs Theater. „Ich bin gerade dabei, mich an einigen Schauspielschulen zu bewerben“, erzählt die 18-Jährige. Für den einjährigen Bundesfreiwilligendienst habe sie sich entschieden, weil sie selber an ihrer Schule viele Möglichkeiten hatte, sich auszuprobieren, und andere Kinder und Jugendliche dabei unterstützen wollte, diese Möglichkeiten zu nutzen. Neben der Theater-AG ist die Deutsch-Britin an der Rupert-Neudeck-Gesamtschule im Englisch-Unterricht und im Wahlpflichtfach Darstellen und Gestalten eingesetzt. Sie bleibt noch für dieses Schuljahr in Tönisvorst.

Gezeigt wird „Keine Lust auf Mord“ am Donnerstag, 7. Februar, um 10 Uhr und um 14 Uhr im Forum des Schulzentrums, Corneliusstraße 25 in St. Tönis.

Quelle: RP