2026

Der 10. Jahrgang besucht die Deutsche Kriegsgräberstätte in Ysselsteyn, NL 2026

Auch in diesem Jahr fand im Rahmen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ eine Exkursion zu der deutschen Kriegsgräberstätte Ysselsteyn in den Niederlanden statt.

Die Schüler*Innen beschäftigten sich intensiv mit Einzelschicksalen von Personen, die dort nach Ende des 2. Weltkriegs begraben wurden. Im Rahmen einer anschließenden Führung besuchten sie die Gräber und stellten die Personen anhand von Kurzpräsentationen vor.

Die beeindruckende Zahl von 32.000 Gräbern und die damit verbundenen Schicksale veranschaulichten dabei die Schrecken des Krieges und sollen die Schüler*innen ermutigen, sich gegen kriegerische Auseinandersetzung, die heute leider wieder aktueller denn je sind, einzusetzen.

Wir bedanken uns herzlich beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. für die Förderung, die diesen Besuch möglich gemacht hat.

Exkursion des 10. Jahrgangs zum Soldatenfriedhof Ysselsteyn, NL

Die Schüler*Innen des 10. Jahrgangs der Rupert-Neudeck- Gesamtschule Tönisvorst hatten am 12. Und 13. November die Möglichkeit die deutsche Kriegsgräberstätte in Ysselsteyn, NL zu besichtigen. Das Projekt wurde im Rahmen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ von den Verantwortlichen der Schule organisiert. Durch die großzügige Förderung des Fördervereins der Schule und des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wurde dieses Projekt ermöglicht. Die Schüler*innen nahmen zunächst an einer Führung über den Friedhof teil, wobei die die verschiedenen Perspektiven und die Frage von Schuld der dort begrabenen Soldaten beleuchtet wurde. Im Anschluss arbeiteten die Schüler*innen in Kleingruppen an den Einzelschicksalen verschiedener Personen, basierend auf bereitgestellten Briefen und Gegenständen von Angehörigen. Diese wurden dann an dem jeweiligen Grab vorgestellt. Dadurch wurde den Schüler*innen bewusst, dass dort Menschen begraben sind, die Träume, Familie und Werte hatten und vielleicht nicht immer freiwillig im Krieg gekämpft haben. Besonders beeindruckte die Anzahl der Kreuze, welche die Zahl 32.000 für Schüler*innen greifbar machte. Ein Zitat eines Schülers fasst die Eindrücke zusammen: „Sich vorzustellen, dass so viele Menschen jeden Tag im Zweiten Weltkrieg gestorben sind und viele davon in unserem Alter waren, finde ich sehr schockierend.“ Der Ausflug soll die Schüler*innen dazu bewegen, die Sinnlosigkeit und den Grausamkeit eines Krieges zu verstehen und sich für mehr Frieden und Miteinander in der Welt einzusetzen.